Projekt Ob-Ugric
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Die obugrischen Sprachen in Nordwest-Sibirien sind vom Aussterben bedroht. 1989 gab es nur noch 3.000 Muttersprachler für das Mansische und etwa 13.000 für das Chantische. Ziel des Projekts Ob-Ugric languages: conceptual structures, lexicon, constructions, categories ist, die beiden obugrischen Sprachen möglichst umfassend digital zu katalogisieren und zu dokumentieren. Das Projekt gehört zu einem von fünf Projekten, die im „European Collaborative Research“-Programm „EuroBABEL“ ausgewählt wurden (BABEL steht für „Better Analyses Based on Endangered Languages) und durch die European Science Foundation sowie die nationalen Forschungsförderungsinstitutionen (in Österreich: FWF) gefördert werden. (S. auch: EuroBABEL Leaflet (PDF).)
Zum gesamten Projekt gehören Teilprojekte in München, Helsinki, Szeged und Wien. Die Hauptkoordination liegt in München (Projektleiterin: Prof. Dr. Elena Skribnik, Koordinatorin: Mag. Veronika Bauer).
Das Wiener Teilprojekt wird vom FWF gefördert, unter Projektnummer I 265-G03. Im Wiener Team arbeiten (ab 1. Oktober 2009)
- Prof. Dr. Johanna Laakso (Koordination)
- Prof. Dr. Timothy Riese (fachliche Leitung)
- Mag. Gábor Fónyad
- Ilona Soukup (geringfügig beschäftigt)
S. auch
- Abstract (English, PDF)
- Projekthomepage in München
Universität Wien
Campus AAKH Hof 7,
Spitalgasse 2-4
1090 Wien
T: +43-1-4277-43010
F: +43-1-4277-9430

![[European Science Foundation]](/uploads/RTEmagicC_a3885e5a8f.jpg.jpg)



